Zitate über Deutschland und die Deutschen  
     
 

A

 
     
  Agenda 2010  
 

„… die Agenda 2010 hat entscheidend dazu beigetragen, dass wir in Deutschland eine wirtschaftliche Leistungskraft zurückgewonnen haben, um die uns viele Nachbarländer beneiden.“

Otto Graf Lambsdorff, Ehrenvorsitzender der FDP (Liberale Partei),
in: Wirtschaftswoche, 30.06.2008, Seite 27

„Ausländer, die Deutschland und die Deutschen nicht sehr gut kennen, können sich kaum vorstellen, was für einen schwerwiegenden Einschnitt das Reformwerk der Regierung von Bundeskanzler Gerhard Schröder, dass unter dem Begriff ‚Agenda 2010’ bekannt geworden ist, für die deutsche Sozialpolitik und Arbeitsmarktpolitik darstellt.
Natürlich ist eine so tief greifende Reform alles andere als unumstritten. Und natürlich ist sie auch alles andere als perfekt.
Insgesamt dürfte es sich bei der Agenda 2010 aber um das mutigste und erfolgreichste wirtschaftspolitische Reformpaket seit der Einführung der ‚Sozialen Marktwirtschaft’ in der Nachkriegszeit handeln.“

Niels von Eisenhart Rothe, Geschäftsführer, S&W Training in Meersburg – www.sw-training.com

 
     
  Angst  
 

„Es ist … plausibel anzunehmen, dass die Angst der Deutschen vor Unsicherheit und ihr Bedürfnis nach Ordnung von den erlebten Kriegen und deren Folgen herrührt.“

Patrick LeMont Schmidt: Die amerikanische und die deutsche Wirtschaftskultur im Vergleich
Hainholz Verlag, Göttingen. 2001, Seite 25

“And while they (the Germans) worry about more or less everything, they worry most about anything which is unpredictable or beyond their control. The unknown is, almost by definition, frightening.“

Susan Stern: These Strange German Ways and the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 15

 
     
  Arbeit  
 

“The Germans work very hard when they work, but compared to the populations of the rest of the world, they don’t work all that much ....“

Susan Stern: These Strange German Ways and the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 215

 
     
  Arbeitslosigkeit  
 

„Die Massenarbeitslosigkeit gehört mittlerweile zu Deutschland wie die Slums zu Kalkutta Wir erleben, dass vor unserer Tür nicht unbedeutende Teile der Volkswirtschaft einfach absterben.“

Gabor Steingart: Deutschland. Der Abstieg eines Superstars
Piper Verlag, München, Zürich. 2004, Seite 99

 
     
  Arbeitsmarkt  
 

„Die Ansprüche des Arbeitsmarktes steigen stetig, der Nachschub an geeigneten Arbeitskräften sinkt weiter und die Einwanderung ist zum Erliegen gekommen. Es ist nicht zu übersehen: Der Investitionsstau beim Humanvermögen ist zum größten Hemmschuh des wirtschaftlichen Erfolgs geworden.“

Ederer, Peer, Schuller, Philipp und Willms, Stephan: Geschäftsplan Deutschland
Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart. 2008, Seite 13

 
     
  Asyl  
 

“… Germany remains far more hospitable to people in distress than other western countries.“

Susan Stern: These Strange German Ways and the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 90

 
     
  Aufbau Ost  
 

„Der Begriff ‚Aufbau Ost’ wurde im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 geprägt. Er steht für den Anspruch der deutschen Politik, in den neuen Bundesländern im Osten – also in der ehemaligen DDR – vergleichbare Lebensverhältnisse herzustellen wie im Westen. Über den Erfolg oder Misserfolg gibt es heute in Ost und West sehr unterschiedliche Meinungen. Unzufriedenheit herrscht vor allem bei jenen im Westen, die glauben, dass sie für den Aufbau Ost zu viel bezahlen müssen und bei jenen im Osten, die nicht erkennen, was für eine gigantische Aufgabe dieses Projekt darstellt.“

Niels von Eisenhart Rothe, Geschäftsführer, S&W Training in Meersburg – www.sw-training.com

„Fast zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung ist die Lage in den westdeutschen und ostdeutschen Ländern immer noch in vieler Hinsicht anders. Das gilt für die Arbeitslosenquote, die durchschnittliche Produktivität, die Einkommens- und Vermögenssituation, aber auch für die Wirtschaftsstruktur. Die Angleichung der Lebensverhältnisse dauert länger, als viele anfangs dachten.“

Renate Köcher: Vertrauen erodiert. WirtschaftsWoche, 06.10.2008, S. 45

 
     
  Aufsichtsrat  
 

„Die Sitzungen der Aufsichtsräte sind seit 1976 zu einer extrem ritualisierten Veranstaltung degeneriert, auf der es kaum noch offene Kritik am Vorstand gibt.“

Nikolaus Piper: Willkommen in der Wirklichkeit. Wie Deutschland den Abstieg vermeiden kann
Deutscher Taschenbuch Verlag, München. 2004, Seite 103

 
     
  Auto  
 

„Für den Deutschen ist sein Wagen nicht einfach ein Gebrauchsgegenstand, er empfindet tief, fast möchte man sagen zärtlich für das Automobil. Er pflegt es, er putzt es, er fährt es regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung, TÜV genannt, und wenn er einen Kratzer im Blech entdeckt, dann reagiert er wie ein Orientale, dessen Frau von einem Fremden belästigt wird.“

Maxim Gorski: Gebrauchsanweisung für Deutschland
Piper Verlag, München. 2007, Seite 75

„Die deutsche Autolobby, zu der neben dem ADAC die Titanen des Automobilbaus in Wolfsburg, Stuttgart und München gehören, dürfte mehr Einfluss besitzen als die russische und amerikanische Rüstungsindustrie gemeinsam.“

Maxim Gorski: Gebrauchsanweisung für Deutschland
Piper Verlag, München. 2007, Seite 77

“Cars are not a matter of life and death for Germans, they are much more important than that.”

Stefan Zeidenitz und Ben Barkow: Xenophobe’s Guide to the Germans.”
Oval Books, London. 2008, Seite 40

 
     
  Autobahn  
 

„Wohin der Rausch der Geschwindigkeit führt, können Sie am eigenen Leib erfahren, wenn Sie mutig genug sind, einmal selbst auf einer deutschen Autobahn zu fahren. Zaghaft dürfen Sie nicht sein, denn sonst schaffen Sie nicht einmal die Einfahrt auf der die rechte Spur, wo die vermeintlich langsamen Fahrzeuge heranbrettern.“

Maxim Gorski: Gebrauchsanweisung für Deutschland
Piper Verlag, München. 2007, Seite 77f.

„Jede Klassengesellschaft hat, wem sage ich das, ihren Klassenkampf. In Deutschland wird er auf der Autobahn ausgetragen.“

Maxim Gorski: Gebrauchsanweisung für Deutschland
Piper Verlag, München. 2007, Seite 79

“The way many Germans drive – like bats out of hell – is very hard for life-loving foreigners to understand. Do German drivers have a death wish? It would appear so. A ride on a German autobahn either as a driver or as a passenger requires nerves of steel.

Susan Stern: These Strange German Ways and the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 194

„Ganz so schlimm wie Susan Stern das Fahren auf deutschen Autobahnen beschreibt, ist es denn doch nicht. Ja: Viele von uns fahren wirklich sehr gerne schnell – manchmal sehr schnell. Und nein: Ein Zeichen besonderer Intelligenz ist das sicher nicht.
Aber die Unfallstatistik spricht eindeutig dagegen, dass es auf Deutschlands Autobahnen besonders gefährlich zugeht. Die Zahl der Todesopfer im deutschen Straßenverkehr geht Jahr von Jahr zurück, und die meisten tödlichen Unfälle gibt es nicht auf der Autobahn, sondern in den Städten.“

Niels von Eisenhart Rothe, Geschäftsführer, S&W Training in Meersburg – www.sw-training.com

 
     
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