Zitate über Deutschland und die Deutschen  
     
  P  
     
  PERFEKTIONISMUS  
 

“Germans are great believers in doing things thoroughly, and this has led to their reputation as perfectionists. If they are going to do something, they spare little expense or time in doing it well.“

Greg Nees: Germany. Unraveling an Enigma.
Intercultural Press, Inc., Yarmouth, Maine, 2000, page 39

„Deutsche sind in ihrem Streben nach Perfektion sehr beharrlich; sie haben ein starkes „Durchsetzungsvermögen“, was manchmal von Fremden als Arroganz ausgelegt wird. Wenn Deutsche sich einmal für eine bestimmte Handlungsweise entschieden haben, bringen sie sich 100%ig ein und werden nicht aufhören, bis sie ihr Ziel erreicht haben.“

Patrick LeMont Schmidt: Die amerikanische und die deutsche Wirtschaftskultur im Vergleich
Hainholz Verlag, Göttingen. 2001, Seite 29

“Perfectionism is a prime German characteristic which benefits their auto industry, but can be a trial at parties.”

Stefan Zeidenitz und Ben Barkow: Xenophobe’s Guide to the Germans.”
Oval Books, London. 2008, Seite 17

 
     
  PESSIMISMUS  
 

“… the Germans are a nation of worriers and they have perfected worrying to a fine art. … The Germans worry about everything from ingrown toenails to the dying of their beloved woods.“

Susan Stern: These Strange German Ways and the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 43

 
     
  PLANUNG UND UNSICHERHEIT  
 

„As planning forms one of the best bulwarks against uncertainty, most Germans frame their lives with a great deal of the stuff.“

Richard Lord: Culture Shock! Germany. A guide to Customs and Etiquette
Graphic Arts Center Publishing Company, Portland, Oregon. 1996, Seite 47.

 
     
  POLITIK IN DEUTSCHLAND  
 

„Politik in Deutschland ist durch eine Vorsicht geprägt, die Züge der Ängstlichkeit, ja Freudlosigkeit trägt.“

Stephan Speicher, deutscher Publizist, in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am 26.02.2006, Seite 11

 
     
  PRÄSENTATIONEN IN DEUTSCHLAND  
 

„Der deutsche Vortragsstil ist ernst, direkt und analytisch. An der Redewendung ‚zum Beispiel’ wird nicht gespart. Viele Reden beginnen mit dem historischen Hintergrund. Tabellen und Grafiken werden intensiv genutzt, und Deutsche lieben es, eine Tatsache nach der anderen zu präsentieren.“

Patrick LeMont Schmidt: Die amerikanische und die deutsche Wirtschaftskultur im Vergleich
Hainholz Verlag, Göttingen. 2001, Seite 90

„Meine Arbeit bringt es mit sich, dass ich wesentlich mehr Präsentationen von Nichtdeutschen als von Deutschen erlebe. Wenn ich meinen Klienten – besonders den US-Amerikanern unter ihnen – glauben darf, dann sollte ich darüber froh sein
So etwa erleben internationale Führungskräfte die „typisch“ deutsche Präsentation:
Sie beginnt häufig mit einem Organigramm. Das nutzt der Redner, um seine eigene Bedeutung innerhalb des Unternehmens hervorzuheben. Die Präsentation ist klar strukturiert und deduktiv, oft übertrieben historisch. Sie entwickelt sich langatmig vom Allgemeinen zum Speziellen und kommt sehr spät auf den Punkt – wenn überhaupt. Humor wird als der Ernsthaftigkeit des Themas unangemessen gesehen und deshalb weitgehend vermieden. Zwischenfragen werden nicht besonders geschätzt, weil sie die sorgfältig konstruierte Struktur der Präsentation stören könnten.“

Niels von Eisenhart Rothe, Coach, S&W Training in Meersburg g – www.sw-training.com

Falls Sie Ihre eigene Fähigkeit, Präsentationen auf Deutsch zu geben, verbessern möchten – bei uns finden Sie professionelle und kompetente Unterstützung.

 
     
  PRIVATSPHÄRE  
 

“The Germans are essentially private people who are not quick to allow strangers into their lives, at least not as friends.“

Susan Stern: These Strange German Ways and the Whys of the Ways
Atlantik-Brücke e.V., Berlin. 2000, Seite 14

 
     
  PRODUKTIVITÄT  
 

„Es gibt wieder einen neuen Grund für die Briten, neidisch zu sein. Die Deutschen haben einen Weg gefunden, weniger zu arbeiten und trotzdem mehr zu produzieren. Das ist einfach unfair.“

Roger Boyes: How to be a Kraut. Leitfaden für ein wunderliches Land
Ullstein Verlag, Berlin. 2007, Seite 129

 
     
  PÜNKTLICHKEIT  
 

Deutschland ist ein Land, in dem erstaunlich viel gut funktioniert. Ja, auch die schnellen Züge der Bahn sind meist pünktlich, und doch regen wir uns über einen einzigen verspäteten ICE auf, während wir 100 pünktliche nicht weiter erwähnen.“

Roland Tichy, Journalist, in: Wirtschaftswoche, 07/2008, Seite 3